MICHAEL HÜTER: WILLKOMMEN IM WERTEWANDEL

© Michael Hüter

Diese Ausgabe beschäftigt sich mit dem Thema „Familie“ und „Familienfreundliche Kommunen“. Wie bewerten Sie die Relation zwischen Stadt, Familie, Gesellschaft etc.?

Die Beziehung von Familie und Stadtentwicklung ist eine der wichtigsten Fragestellungen der Zukunft. Und ich meine mit dem Begriff „Familie“ sowohl den Mikrokosmos, also die Kernfamilie, als auch den Makrokosmos, sprich das Zusammenspiel aller Bewohnerinnen und Bewohner einer „Stadtfamilie“. Was wir in den vergangenen 20 Jahren als Globalisierung erlebt haben, war eine unglaublich große Entwicklung. Dieser Prozess hat viele Gewinner hervorgebracht. Daneben gibt es jedoch auch Menschen, die diesen Prozess nicht mehr nachvollziehen können und infolgedessen auf der Strecke bleiben. Die Probleme unseres Jahrhunderts können wir nicht mehr nur auf nationaler Ebene lösen. Es bedarf einer internationalen Politik, die es bislang noch nicht gibt. In diesem Kontext brauchen wir auch gestärkte Kommunen, denn Veränderungen und Innovationen für die Gesellschaft, werden immer „von unten“, also seitens der Bürgerschaft, initiiert.

Dies widerspricht dem weit verbreiteten Bild, Metropolen seien Antriebsfedern von Veränderung und Innovation.

Richtig. In der allgemeinen Diskussion spielen kleinere Kommunen immer noch eine eher untergeordnete Rolle. Das halte ich für falsch. Städte mit 20.000 bis 100.000 Einwohnern bergen enormes Potenzial, das bislang viel zu wenig Beachtung findet. Im Hinblick auf das Thema „Familie“ steht ohnehin zur Diskussion, ob Großstädte und Metropolen überhaupt ideale Entfaltungsmöglichkeiten für Kinder und Familien bieten. Nach wie vor ist die Lebensqualität für Familien in kleineren oder mittleren Großstädten weitaus höher. Das steckt mitunter auch in unseren evolutionären Wurzeln: Wir suchen Verbundenheit und Gemeinschaft. Natürlich finden wir diese z.T. auch in Metropolen. Wien ist da ein sehr gutes Beispiel. Doch gerade in Deutschland ist aufgrund der ökonomischen Situation eine sehr starke Stadtflucht zu beobachten.

Wollten ursprünglich nicht alle in die Großstädte ziehen?

Es gibt beides: Solche Familien, die mangels Möglichkeiten in die großen Städte ziehen müssen und solche, die es vorziehen würden, wieder im Speckgürtel oder in kleineren Städten zu wohnen. Außerhalb Wiens gibt es eine Vielzahl kleinerer Städte zwischen 10.000 und 15.000 Einwohnern, in denen die Einwohnerinnen und Einwohner aktiv an der Stadtgestaltung teilhaben. Partizipation und Teilhabe gelingt in solchen Größenordnungen natürlich viel einfacher, als in Großstädten und Metropolen. Darüber hinaus entstehen in Kleinstädten viel eher familienähnliche Strukturen, also intakte Formen von Gemeinschaft. Vor dem Hintergrund des wieder aufkeimenden Wunsches nach Gemeinschaft ist es daher wichtig, dass gerade diese Kommunen mehr Aufmerksamkeit sowie mehr finanzielle Förderung erhalten – insbesondere für den Bereich Familie. Wenn Eltern, wie in den vergangenen 10 Jahren, gezwungen sind, in die Großstädte zu ziehen, weil sie sich nur dort beruflich entfalten können, verändert sich weder etwas an der ohnehin schon desolaten Wohnungssituation in den Metropolen noch an der negativen Entwicklung unserer Kinder.

Denken Sie, dass Großstädte und Metropolen negative Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung haben? Was müsste sich hier ändern?

Das darf man keinesfalls pauschalisieren. Der Knackpunkt ist eher, dass sich „Kindheit“ hin zu einer „Betreuungskindheit“ entwickelt hat: Die Mehrheit unserer Kinder erlebt ihre Kindheit in geschlossenen Räumen; fernab ihrer Eltern, zu denen sie eigentlich zunächst eine emotionale Bindung aufbauen müssten. Kaum sind sie auf der Welt, werden sie in unser System gepresst: Mit drei Monaten geht es in die KiTa, danach in den Kindergarten usw. Als Resultat kämpfen wir gegenwärtig mit Depressionen, Aggressionen und ähnlichem. Dabei können Städte urbane Strukturen entwickeln, die den Bedarfen von Kindern gerecht werden. Allerdings investieren wir bis dato an der falschen Stelle: Anstatt den kontinuierlichen Aus- und Neubau von weiteren KiTas zu fördern, sollte der Fokus viel stärker auf Familien liegen.

Was können wir denn überhaupt unter kinderfreundlichen Strukturen verstehen?

Blicken wir noch einmal nach Wien: Ich habe selbst viele Jahre dort gelebt – auch mit meinem Sohn, der seine Kindheit zwischen seinem 4. und 8. Lebensjahr in Wien verbrachte. Erst kürzlich wurde die Stadt zum zehnten Male als lebenswerteste Stadt der Welt ausgezeichnet. Im Hinblick auf den Bereich Familie punktet Österreichs Hauptstadt z.B. durch seine Spielplätze. Kein Spielplatz gleicht hier dem anderen. Die Kinder finden auf jedem Spielplatz neue Anreize, die sich positiv auf ihre Entwicklung auswirken. Gerade vor dem Hintergrund der Tatsache, wie viel Zeit Kinder heute in geschlossenen Räumen verbringen, ist es wichtig, dass Städte kindgerechte Orte schaffen:  Hierzu zählen z.B. öffentliche Plätze oder Parks, in denen sich Kinder frei bewegen können, oder auch (Bau-Spielplätze, die auf natürliche Weise den Kontakt mit Pflanzen und Tieren fördern. Wichtig ist, dass diese Orte Kinder dazu ermächtigen, ihre Umwelt spielerisch zu gestalten. Denken Sie einmal an Leonardo da Vinci: Er wuchs in der Toskana auf – ohne KiTa oder Schule – und verbrachte jeden Tag im Freien. Hier beobachtete er die Natur und zog daraus selbstständig seine Schlüsse. Nun gilt er als größtes Genie des Abendlandes. Das sollte uns zu denken geben…

Was bedeutet dies konkret für den Bereich der Stadtentwicklung?

Die Stadtentwicklung muss es sich zur Aufgabe machen, inmitten von Urbanität Orte zu entwickeln, in denen unsere Kinder wieder selbstständig auf Entdeckungsreise gehen können. Öffentliche Parks dürfen beispielsweise nicht mehr allein repräsentative Funktionen haben, sondern müssen zu Orten der Begegnung und Kommunikation entwickelt werden, in denen sich Kinder und Familien treffen, miteinander spielen und auch feiern können. Kinder können hier allein und gemischtaltrig unter sich sein. Darüber hinaus brauchen wir Freiräume ohne Begrenzungen; d.h. Orte, an denen Kinder nicht nur auf andere Kinder, sondern auch auf  andere Familien oder Senioren treffen. Erst diese Mischung ermöglicht es Kindern, Selbstwirksamkeit zu entwickeln, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und (wieder) zu fühlen, erwünscht zu sein. Wir müssen alles daran setzen, die isolierende „Gebäudekindheit“ aufzulösen und der allgemeinen – übrigens altersübergreifenden – Vereinsamung entgegen zu wirken.

Was können diesbezüglich andere Kommunen von Städten wie Wien lernen?

Neben den o.g. individuell gestalteten Spielplätzen, organisiert die Stadt einmal im Jahr in den Weihnachtsferien ein „Spielefest“ im städtischen Rathaus, das jährlich rund 1.000 Kinder mit ihren Familien besuchen. Im gesamten Rathaus können sie dann Spiele ausleihen oder direkt vor Ort ausprobieren. Daneben gibt es kleine Kabarett-Einlagen, Puppentheater-Aufführungen u.v.m. Zwei Dinge sind hier ganz wichtig: Erstens öffnet die Stadt mit dem „Spielefest“ einen Repräsentationsraum der „Machthabenden“ und setzt damit ein ganz deutliches Zeichen: Die primär von der Stadtverwaltung genutzten Räume stehen auch unserer eigentlichen Zukunft – nämlich unseren Kindern – zur Verfügung. Eine Gesellschaft, die das außer Acht lässt, hat keine Zukunft. Es ist ein fataler Fehler unserer Gesellschaft, die Perspektive unserer Kinder nicht richtig ernst zu nehmen. Dabei sehen sie die Gegenwart viel genauer und können sie viel besser beurteilen als wir, weil sie sie absolut betrachten und nicht von vergangenen Erfahrungen beeinflusst werden. Insofern erkennen Kinder auch viel besser, was in Zukunft bewahrt werden sollte und was nicht. Insofern müssen wir Kindern wieder mehr Gehör im gesamtgesellschaftlichen Leben geben. Mit der Öffnung des Rathauses setzt Wien genau dieses positive Zeichen.

Darüber hinaus gibt es in Wien viele weitere Veranstaltungen, die Kinder und Familien an Stadtleben und -kultur teilhaben lassen, wie z.B. das „Forscherfest“, das vor einigen Jahren in einem prächtigen, historischen Palais stattfand, das primär behördlich genutzt wurde. An verschiedenen Ständen konnten sich Kinder und Familien über Chemie, Physik, Informatik etc. informieren und viele Dinge selbst ausprobieren. Veranstaltungen wie diese richten sich grundsätzlich an Kinder aller Altersgruppen, so dass für jeden etwas dabei ist. Auf diese Weise versucht Wien auch der zunehmenden Zersplitterung der Gesellschaft entgegenzuwirken. Vor dem Hintergrund unserer gegenwärtigen Situation, in der alle, bis auf die konsum- und leistungsorientierten, effizienten Menschen, an den Rand gedrängt werden, ist dies ein sehr deutliches Zeichen!

Welchen Appell richten Sie vor diesem Hintergrund als Kindheitsforscher an unsere Gesellschaft?

Kinder brauchen primär kompetente Erwachsene! Das müssen nicht zwangsweise ausgebildete Pädagogen sein. Beobachtungen zeigen sogar, dass gerade die Nicht-Pädagogen Vieles besser machen. Darüber hinaus gilt es, Kindern und Jugendlichen Gehör zu verschaffen und ihnen zuzuhören. Vor nicht allzu langer Zeit wurde noch beklagt, Jugendliche würden sich grundsätzlich nicht in das gesellschaftliche Leben einbringen, geschweige denn, es aktiv mitgestalten. Heute gehen sie allein oder zusammen mit ihren Eltern zu Fridays For Future Veranstaltungen. Man mag von dieser Bewegung halten was man will, Fakt ist: Hier bringen sich Jugendliche und Familien aktiv in einen wichtigen gesellschaftlichen Diskurs ein, sie zeigen Flagge und den Willen, Zukunft verändern zu wollen. Das traurige Resultat: Auch hierfür ernten sie harsche Kritik. Das darf so nicht weitergehen! Aufgabe der Stadtentwicklung muss es also auch sein, Räume zu entwickeln, die gegenseitiges Kennenlernen und Austausch fördern. Unsere Gesellschaft ist vielfältig. In dieser Vielfalt liegt enorm viel Potenzial, das wir nutzen sollten.

Denken Sie, dass die Realisierung neuer Konzepte wie Co-Working und Co-Living-Formate erste Impulse aus einem Teil unserer Gesellschaft sind, der die Relevanz des gemeinschaftlichen Austauschs bereits erkannt hat?

Sehen Sie: Im Kontext der Digitalisierung werden künftig viele Berufe verschwinden. In Verbindung mit den o.g. genannten Konzepten bietet sie jungen Familien jedoch auch neue Möglichkeiten, Beruf und Familie wieder zu verbinden. Unser größter Fehler lag darin, im Zuge der Industriellen Revolution das Konstrukt Familie zugunsten kapitalistischer Ziele aufzulösen: Während Eltern plötzlich in Fabriken arbeiteten und die Kinder zuerst auch in den Fabriken oder auf der Straße landeten, wurden Kindergärten und Krippen errichtet. Diese dienten in erster Linie als Betreuungseinrichtung. Aus dieser Zeit hat sich ein regelrechtes Dogma entwickelt, Kinder grundsätzlich von unseren Arbeitsplätzen fernzuhalten und sie stattdessen in eigenen Gebäuden unterzubringen. Dabei gäbe es mittlerweile genug Mittel und Wege, sie wieder an unserem gesellschaftlichen Leben, also auch an unserem Berufsleben, teilhaben zu lassen. Nicht nur neurobiologische Forschungsergebnisse zeigen, dass Kinder primär durch Spiegelung und Nachahmung der Erwachsenen lernen. Dennoch werden aus diesen wissenschaftlichen Erkenntnissen bisher jedoch leider noch keine Konsequenzen gezogen.

War es insofern eine „Fehlplanung“, Institutionen wie KiTas und Kindergärten zu entwickeln? Immerhin gelten als Orte, in denen Kinder soziales Verhalten erlernen. Erwachsene, die sich gegen dieses System stellen, werden nicht selten sehr kritisch beäugt.

Das ist v.a. in Deutschland der Fall. Mich erreichen viele E-Mails, in denen deutsche Eltern schildern, dass sie tatsächlich unter einem gewissen „Systemdruck“ stehen und sie seitens Dritter eines Besseren belehren werden, sobald sie eigene, innovative Ansätze verfolgen. Provokativ gesprochen, hat dies nichts mehr mit Demokratie zu tun, sondern grenzt an Totalitarismus! Und auch wenn diese Zeitspanne historisch betrachtet nur ein Tropfen auf den heißen Stein der Menschheitsgeschichte ist, verfolgen wir diesen Weg schon viel zu lange!

Historisch betrachtet, galt die (Ab-) Lösung von der Familie jedoch auch als neuer Weg in die Freiheit zugunsten der eigenen individuellen Identität – ein Trugschluss?

Definitiv. Ein Kind, das echte Liebe erfahren und eine emotionale Bindung zu seinen Eltern aufbauen konnte, löst sich in der weiteren Entwicklung ohnehin von seinen Eltern und entfaltet sich. Unsere Kinder wachsen mit exakt dem gleichen evolutionären Bedürfnis aus, wie die Kinder unserer Vorfahren. Es ist wissenschaftlicher Fakt, dass sich unsere Gene diesbezüglich hunderttausend Jahre nicht verändert haben. Auch unser IQ ist seit rund zehntausend Jahren konstant. Was sich grundlegend verändert hat – und das nicht unbedingt nur zum Positiven – ist die Art und Weise, wie wir zu- und miteinander leben. Damals wie heute können sich Kinder nur dann richtig entfalten, wenn sie verwurzelt sind, d.h. eine gesunde Bindung zu ihren Eltern aufbauen konnten. Bestes Beispiel hierfür sind große Persönlichkeiten wie J. W. v. Goethe, Wilhelm v. Humboldt, Karl Marx, Alva Edison, Albert Einstein, Mahatma Gandhi, aber auch Bill Gates und Elon Musk. Jeder von ihnen hatte eine lange intakte familiale Sozialisation ohne Krippe und Kita. Keiner von ihnen war im Zeitraum der eigentlichen Kindheit – bis etwa dem 6./7. Lebensjahr – ein Trennungskind.
Die großen Pioniere der digitalen Revolution wie Microsoft-Gründer Bill Gates, die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin, Amazon-Gründer Jeff Bezos wie auch Wikipedia-Gründer Jimmy Wales: Sie alle haben keine staatliche Schule besucht. Diesbezüglich ist nicht nur in Deutschland in den vergangenen zwanzig Jahren Vieles schief gelaufen. Künftige Investitionen sollten in die Verbesserung des Familienwesens getätigt werden – und auch der Diskurs über Familie muss sich grundlegend verändern. Wenn über zwanzig Jahre die Grundstimmung verbreitet wird, Familie sei etwas nicht unbedingt Erstrebenswertes, ist es nicht verwunderlich, dass man als eines der kinderärmsten Länder gilt.

Das ist ein sehr trauriges Bild der deutschen Gesellschaft. Gibt es ein Licht am Ende des Tunnels?

Ja. Aus der Gesellschaft heraus gibt es eine ganz starke Bewegung, die sich dieser Negativ-Spirale entgegensetzt. Bisher findet sie leider nur noch zu wenig Gehör. Durch soziale Netzwerke haben sich beispielsweise Gruppierungen wie „Kindergartenfrei“ gegründet, die den gegenseitigen Austausch und die Begegnung im wahren Leben, also das Familiale im weitesten Sinn, fördern. Diese Gruppierungen gewähren Kindern wieder die dringend notwendigen Schutz- und Entfaltungsräume, die sie in einer der empathielosesten, narzisstischsten und beziehungsunfähigsten Gesellschaft der Menschheitsgeschichte schmerzlich vermissen. Wichtig ist, dass wir nicht länger auf die Politik warten! Die vergangenen 200 Jahre zeigen: Jegliche innovativen Prozesse kamen niemals von oben, sondern wurden hart erkämpft. Veränderung müssen weiterhin „bottom up“ erfolgen.

Könnten Städte diesen Prozess dennoch unterstützen?

Natürlich! Ein erster Schritt wäre der Bau moderner Schulen, die nicht nur privilegierten Familien offenstehen, sondern auch Hartz IV-Familien. Bis dato „bestrafen“ wir Kinder für ihre Eltern bzw. für unsere Fehlplanungen! Das muss aufhören! Darüber hinaus gilt es, innovative Konzepte, wie o.g. Co-Living und Co-Working-Formate zu fördern, die kinder- und familienfreundlich sind und in die richtige Richtung weisen, sowie o.g. öffentliche Räume auch für Kinder und Familien zugänglich zu machen. All diese Veränderungen und Visionen können und müssen im Kleinen, also auf kommunaler Ebene beginnen und gelebt werden. Wenn Fehlermachen im staatlichen Regelschulsystem immer noch durch Benotung und Ähnlichem bestraft wird, dürfen wir uns nicht wundern, wenn wir keine innovative Gesellschaft mehr haben. Wissen und Innovation entstehen durch Erkenntnisgewinn. Dazu bedarf es des Ausprobierens und des Fehler-machen-dürfens. Lust und Freude am wahrhaftigen Lernen ist nur in co-kreativen Prozessen und durch gesellschaftliche Teilhabe möglich. Auch für Kinder. Letzten Endes gilt an dieser Stelle auch für uns Erwachsene: Learning by doing!

Das ist ein schönes Schlusswort. Vielen Dank für dieses spannende Gespräch.

 


MICHAEL HÜTER

studierte Geschichte, Germanistik,Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Salzburg. Ein neunjähriges gerichtliches Obsorgeverfahren, „einer der bestürzendsten Justizaffären, die Österreich erlebt hat“ und zahlreiche Recherchen zu Not und Leid von Trennungskindern, führten zu dem Buch „Krieg gegen Väter. Das Drama eines Scheidungskindes. Sein neustes Buch „KINDHEIT 6.7“ ist eine Geschichte der Kindheit und zugleich Zivilisationskritik – ein Plädoyer und Manifest für ein wieder menschenwürdiges und „artgerechtes“ Aufwachsen von Kindern, für eine neue Wertschätzung der familialen Sozialisation und für vollständige Bildungsfreiheit. Hüter ist selbst Vater von drei Kindern und wohnt derzeit in Leipzig.

www.michael-hueter.org

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