DORDRECHT: SCHMIDT HAMMER LASSEN GEWINNEN WETTBEWERB FÜR STÄDTISCHES GEBÄUDE

© Schmidt Hammer Lassen Architects

Das dänische Büro Schmidt Hammer Lassen Architects konnte Anfang Mai den internationalen Wettbewerb für das Huis van Stadt en Regio im niederländischen Dordrecht, Provinz Südholland für sich entscheiden. Das 22.000 mgroße Gebäude beherbergt zukünftig neben der Verwaltung der Stadt und Gemeinde Dordrecht sowie der Region Drechtsteden ein Bürgerservicezentrum, eine Bibliothek sowie eine Touristeninformationszentrum.

Stadt am Wasser

Errichtet wird das städtische Gebäude zwischen dem Bahnhof und dem historischen Stadtzentrum. Der Komplex dient in direkter Uferlage am Spuiboulevard künftig als öffentlicher Treffpunkt für Kulturvermittlung und Ort für innovative Ideen. Der Gewinnerentwurf verkörpert die Identität der Stadt Dordrecht als Stadt am Wasser, umgesetzt in Form eines kompakten Baukörpers, der durch Gebäude hohe Glasfronten als Fenster zur Stadt fungiert und visuelle Verbindungen innerhalb des Bauvolumens schafft. Abgerundet wird das Erscheinungsbild durch ein an der Fassade angebrachtes Ziffernblatt. Mit der robusten und gleichzeitig warmen Materialität stellen Schmidt Hammer Lassen Architects einen bewussten Kontrast zu den umliegenden Büro- und Wohngebäuden her. Eine räumliche Vielfalt inklusive doppelter Deckenhöhe erzeugt eine einladende Atmosphäre für Bürger, Besucher und Mitarbeiter der untergebrachten Dienste. Neben der Gestaltung des Baukörpers entstehen weitere, öffentlich zugängliche Flächen entlang des Volumens wie ein kleiner Park und ein Platz, der das Verwaltungsgebäude mit dem Stadtzentrum verbindet. Beim gesamten Konzept legen die Architekten den Fokus auf Fußgänger orientierte Strukturen und die Schaffung einer optimalen Atmosphäre zum Arbeiten und Wohlfühlen. Hierfür sieht das Konzept Teamarbeitsplätze, einem Raum für formelle und informelle Treffen sowie Entspannungsmöglichkeiten innerhalb der Räumlichkeiten vor.

© Schmidt Hammer Lassen Architects

Funktionale Struktur

Mit unterirdischen Parkmöglichkeiten unterhalb des Gebäudes unterstützt das architektonische Konzept das Prinzip der Fußgängerfreundlichkeit. Das Erdgeschoss dient zur Begrüßung und Orientierung für den Besucher und führt zur Bibliothek, der Touristeninformation, den Bürger- und anderen sozialen Services im ersten Stock. Die Arbeitsbereiche der Stadtverwaltung in den oberen Geschossen sind über mehrere Atrien verbunden. Großzügige Aufenthaltsmöglichkeiten innerhalb und außerhalb des Gebäudes verwandeln den Komplex in einen urbanen Raum der Zukunft.

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