IDEE DER WOCHE: MIT PLOGGING SPORT UND UMWELTSCHUTZ IN STÄDTEN VERBINDEN

Wer kennt schon die neuste Trend-Sportart, die in urbanen Gebieten getrieben wird? Die Rede ist vom „Plogging“ – eine Kombination aus Joggen und einer eigentlich unliebsamen Beschäftigung: Müll aufsammeln. Die nachhaltige Idee stammt von Erik Ahlström, einem Hobby-Läufer aus Schweden, der darauf gekommen ist, während des Sporttreibens die Städte sauberer zu machen, in denen man lebt.

„Plogging“ setzt sich aus dem schwedischen Wort für aufheben „plocka upp“ und Jogging zusammen. Offensichtlich wird Plogging schon lange nicht mehr nur in Schweden betrieben – in vielen Städten weltweit – von Hamburg bis Santiago de Chile, von Kapstadt bis New York – haben sich schon (L)Aufräum-Gemeinschaften zusammengefunden, die beim Joggen mit Mülltüten unterwegs sind.

Dabei ist das Plogging besonders gut für die Gesundheit: Wenn man sich bei jedem herumliegenden Zigarettenstummel und jeder umherfliegenden Plastiktüte tief runterbeugt, werden neben der Kondition noch viele andere Muskelgruppen angesprochen. Natürlich auch durch die schweren Tüten, die man schon nach kurzer Plogging-Zeit mit sich herumträgt… Die wohl umweltschonendste Sportart überhaupt, die zudem auch noch auf das Müllproblem von Städten aufmerksam macht – joggende Menschen, die sich alle paar Sekunden nach Müll bücken: Das sieht man nicht alle Tage. Toll!

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Fotocredits © Funk Dooby | David Pereiras

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