GEBAG STARTET BÜRGERBETEILIGUNG FÜR ALTEN GÜTERBAHNHOF

© Gebag / Michael Oberländer

Oberbürgermeister Sören Link, GEBAG-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer, Stadtplanungsdezernent Martin Linne sowie der Zukunftsforscher Kai Gondlach und Journalist Martin Ahlers diskutierten mit rund 200 Bürgern über die Zukunft des zentralen Areals.

Die Geschichte des Grundstücks am alten Güterbahnhof ist bewegt: Immer wieder gab es Planungen zur Revitalisierung der südlich des Hauptbahnhofes liegenden Brachfläche, doch nie wurde eine umgesetzt. 2018 kaufte die GEBAG das Gelände. Martin Linne hob zufrieden hervor, nun habe die Stadt die Entwicklung des Geländes endlich selbst in der Hand. Entsprechend wolle sich die Stadt nun in einem breiten Beteiligungsprozess mit der Zukunft auseinandersetzen.

THEMENINSELN

In fünf Themeninseln können sich Bürger an unterschiedlichen Aspekten der Planung des Geländes beteiligen: Wohnen und soziale Infrastruktur, Städtebau und Baukultur, Mobilität und Umwelt, Teilhabe und Raum für Begegnung, Wirtschaft und Arbeit.

Die eingebrachten Ideen waren sehr vielfältig. Vom autofreien Quartier mit vertical-farming Strukturen über die Etablierung eines soziokulturellen Zentrums mit Möglichkeiten für Start-Ups und fortschrittliche Technologien bis hin zu einem modernen neuen City-Quartier, das Wohnen, Arbeiten und Freizeit miteinander verbindet. Nun prüfe man die Machbarkeit der Projekte und den größtmöglichen Konsens, so Bernd Wortmeyer.

© Gebag / Bettina Oswald

PROJEKTVERLAUF

Anfang 2020 werden die Ideen in Leitbild-Werkstätten konkretisiert und weiter verfeinert. Ein sich anschließender städtebaulicher Wettbewerb mündet bis 2021/2022 in einem städtebaulichen Rahmenplan und den sich daraus ergebenden Bebauungsplan. Voraussichtlich könne man 2023/24 mit den ersten Bautätigkeiten auf der Gütersbahnhofsfläche beginnen, prognostiziert ein zuversichtlicher GEBAG-Geschäftsführer.

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