GEWINNERENTWURF FÜR SEOUL PHOTOGRAPHIC ART MUSEUM GEKÜRT

Visualisierung: Claudio Anderwald Computergraphics © Jadric Architektur ZT GmbH

Begehbare Fassade

Mit ihrem Design für das „Seoul Photographic Art Museum“ stellt JADRIC ARCHITEKTUR Bezug zum Standort, der neu entstehenden Kulturmeile in Seoul, Südkorea, her und überzeugte die Jury des internationalen Designwettbewerbs. Ihr Gewinnerentwurf verbindet gleich zwei Funktionen in der dynamischen Gebäudestruktur: Ausstellungsräume im Inneren und Aufenthaltsmöglichkeiten außerhalb des Museums. Der monolithische Gebäudekomplex ist in einer geschwungenen Form konzipiert, die schließlich mit dem Gelände verschmilzt. Diese stufenartigen Abschnitte dienen als Sitz- und Aufenthaltsmöglichkeiten für die öffentliche Nutzung. Das Design soll einen thematischen Bezug zum Museum herstellen und symbolisiert eine Momentaufnahme – ein Merkmal, das sich sowohl in der Kunst als auch der Fotografie finden lässt – und greift so den Charakter des Museums gestalterisch auf. Verkleidet wird der Neubau mit Betonstreben, die von hinten beleuchtet werden und so eine Symbiose aus Licht und Baukörper bilden. Das Museum inklusive seines Außenbereichs wird zukünftig als bedeutender urbaner Raum die Lebensqualität der Stadt steigern.

Visualisierung: Claudio Anderwald Computergraphics © Jadric Architektur ZT GmbH

Flexible Ausstellungsräume

Der räumliche Aufbau des Gebäudes ermöglicht eine einfache Orientierung und führt die Besucher durch die verschiedenen Ausstellungsräume, diese bieten dank des „White Cube“ Konzepts sowie der leicht durchführbaren Verbindung verschiedener Räume, flexible Möglichkeiten für die Präsentationen der Objekte. Im Erdgeschoss des Museums entsteht ein großzügiger Besucherbereich, während im obersten Stockwerk in Zukunft die Unterrichtsräume untergebracht werden.

 

Visualisierung: Claudio Anderwald Computergraphics © Jadric Architektur ZT GmbH

* „White Cube“ bezeichnet ein Ausstellungskonzept, bei dem Kunstobjekte vor weißen Wänden präsentiert werden. Dadurch soll die Wahrnehmung des Objekts nicht von ihrem Hintergrund beeinflusst werden.

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