KAREN PEIN: QUARTIERE FÜR JEDE LEBENSPHASE

© IBA Hamburg GmbH / Bente Stachowske

Im Rahmen der IBA 2006-2013 wagte Hamburg sozusagen den „Sprung über die Elbe“ und veränderte die bis dato im Süden vernachlässigten Gebiete nachhaltig. Wieso war und ist dieser Sprung über die Elbe so enorm wichtig und lange nicht abgeschlossen? Was waren die bislang wichtigsten Meilensteine?

Nach der Flutkatastrophe im Jahr 1962 ist die Stadtentwicklung auf der Elbinsel in gewisser Weise entglitten und im Stadtteil Wilhelmsburg mehr oder weniger eingestellt worden. Die entsprechend geringen Investitionen in lokale Infrastrukturen gaben schließlich den Anstoß zu sozialen Entmischungsprozessen im Stadtteil. Man konnte über Jahre beobachten, dass wer es sich leisten konnte, von der Elbinsel wegzog. Es gab Beobachtungen, dass Bewerbungen um einen Ausbildungsplatz mit einer Adresse aus Wilhelmsburg schlechtere Karten hatten. Der erste Meilenstein war dann das Weißbuch, welches von Wilhelmsburger Bürgerinnen und Bürgern im Jahr 2002 nach langer gemeinsamer, themenbezogener Zusammenarbeit aufgestellt wurde und Forderungen und Ideen für die Zukunft des Stadtteils beinhaltete. Infolge dieser Initialzündung, die aus dem Stadtteil heraus passierte, folgte dann auch die Entscheidung für den nächsten Meilenstein: eine Internationale Bauausstellung 2006 bis 2013 sowie Internationale Gartenschau im Jahr 2013 in Hamburg. Rund 90 Millionen Euro Fördermittel standen alleine der IBA Hamburg zur Verfügung, von denen ein Großteil in zukunftsfähige Projekte innerhalb des Stadtteils Wilhelmsburg floss. Die Verlagerung der großen Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt war 2012 ein weithin sichtbares Bekenntnis der Stadt zu Wilhelmsburg. Als ebenfalls wichtiger Meilenstein ist die Verlegung einer Bundesstraße und zwar der Wilhelmsburger Reichsstraße zu nennen, die mit reichlich Verspätung statt 2013 erst im Jahr 2019 erfolgte. Der Stadtteil ist von einigen, in Nord-Süd Richtung verlaufenden, Barrieren durchschnitten und allein die Entscheidung eine derart große Barriere abzubauen, ist bedeutsam, da der Stadtteil an dieser Stelle wieder zusammenwachsen kann. Den letzten Meilenstein bildet dann natürlich die Entscheidung, dass unsere Arbeit über die Internationale Bauausstellung hinaus weitergeht. Während im Rahmen der Internationalen Bauausstellung vor allem die Infrastruktur und innovative Projekte vor Ort gefördert wurden, sind gerade einmal 1.400 Wohneinheiten entstanden. Mit der Arbeit der Internationale Bauausstellung wurde der Grundstein für eine gute aber auch behutsame Weiterentwicklung Wilhelmsburgs geschaffen und die erfolgt, in dem u. a. auf den frei werdenden Flächen der alten Wilhelmsburger Reichsstraße bis zu 4.000 neue Wohnungen und ein lebendiges Quartier entstehen. Darum kümmern wir uns jetzt. Wir können nun die grünen Landschaftsachsen vom neuen beliebten Inselpark (der im Rahmen der Gartenschau entstand) in den Norden bis zum Spreehafen verlängern.

© IBA Hamburg GmbH / Bente Stachowske

Sie haben gerade das Thema soziale Entmischung angesprochen. Die Entwicklungsgebiete der IBA Hamburg liegen in jahrelang vernachlässigten und sowohl baulich als auch soziokulturell benachteiligten Stadtteilen. Wie gelang hier eine qualitative Aufwertung ohne das Anstoßen von Gentrifizierungsprozessen?

Wir haben uns von Anfang an das Ziel gesetzt, aufzuwerten ohne zu verdrängen. Dabei spielt die Teilhabe eine ungemein große Rolle. Aus diesem Grund haben wir insbesondere in die Bildungslandschaft des Stadtteils investiert, lokale Wirtschaftsbetriebe gestärkt und somit eine solide Existenzgrundlage geschaffen. Der Großteil der Fördermittel ist also in Projekte geflossen, die den Wilhelmsburgerinnen und Wilhelmsburgern zu Gute kommt. Und wir haben die Bürgerinnen und Bürger vor Ort mitgenommen in Form von ganz unterschiedlichen Beteiligungen und einem eigens gegründeten Beteiligungsgremium, das uns kritisch begleitet hat.

Und die Statistiken zeigen uns heute, dass sich diese Maßnahmen rentieren. Bei der Anzahl an Bildungsabschlüssen zeichnet sich ein deutlicher Zuwachs ab, während die Anzahl an Schulabbrüchen rückläufig ist. Heute agieren wir nicht mehr als Internationale Bauausstellung, sondern entwickeln als IBA Hamburg GmbH neue Quartiere, mit dem Ziel, auf Basis der entstandenen Infrastrukturen neuen Wohnraum zu schaffen. Wichtig ist gerade in Wilhelmsburg die Umsetzung des Hamburger Drittelmix im Wohnungsbau, d. h. 1/3 geförderte Wohnungen, 1/3 frei finanziert und 1/3 im Eigentum. Grundsätzlich verfügt Wilhelmsburg insgesamt über einen hohen Anteil an Wohnungen im Besitz der städtischen Tochter Saga und im Besitz von Baugenossenschaften. Diese verhindern in einem gewissen Maße Gentrifizierungsprozesse wie eine Umwandlung von bestehenden Miet- in Eigentumswohnungen.

Wir setzen unseren Fokus zudem wieder verstärkt auf die Bevölkerung innerhalb des Stadtteils: 20 Prozent der Wohnungen, die hier entstehen, sind Baugemeinschaften vorbehalten. 2021 werden wir dahingehend eine Kampagne für die Wilhelmsburger Bevölkerung starten, um diese zu motivieren sich zusammenzufin- den und gemeinsam Eigentum zu schaffen.

© IBA Hamburg GmbH / ADEPT mit Karres + Brands

Ist bereits ablesbar, ob die Wilhelmsburger Bürgerinnen und Bürger daran interessiert sind?

Ja, schon heute werden wir mit ersten Nachfragen konfrontiert. Bis zur Internationalen Bauausstellung existierte in Wilhelmsburg kein Wohnungsneubau – von Eigentumswohnungen ganz zu Schweigen. Es gibt jedoch viele einkommensstarke Migrantinnen und Migranten, die Eigentum bilden wollen, um ihre Altersvorsorge zu sichern. Und es gibt einige ehemalige Wilhelmsburger, die gerne auf die Insel zurückkehren wollen. Insofern besteht ein großes Potenzial.

Wie gesagt, wir legen Wert auf eine gute soziale Mischung – so wird ein Drittel der Wohneinheiten als geförderter Wohnungsbau realisiert. Wir möchten für wirklich jeden Teil der Bevölkerung Wohnraum zur Verfügung stellen und da wir die Grundstücke als IBA Hamburg GmbH selbst vergeben, können wir dieses Ziel stets im Blick behalten. Parallel besteht eine große Herausforderung vor Ort auch darin, neue Arbeitsplätze zu schaffen und die in den bestehenden Quartieren zu bewahren. Da entstehen Konflikte um Flächen, die gemeinsam zu lösen sind.

Mit Oberbillwerder widmen Sie sich der Realisierung eines vollkommen neuen Stadtteils. Die Anwohner im Bezirk Bergedorf haben ein Bürgerbegehren gegen das Projekt hervorgebracht. Wie lässt sich für eine derart große Entwicklung ein Konsens erreichen?

Das Wichtigste ist das Zuhören und ständige im Austausch stehen. Es wird immer Menschen geben, die partout keine Veränderungen möchten. Aber es gibt eben auch bei jeder Entwicklung Verlierer – Menschen, die einen Grünraum vor der Haustür oder eine gute Aussicht verlieren. Das müssen wir anerkennen, so gut wir können im Zuge der Planung darauf reagieren und dennoch dürfen wir nicht den Blick für das Gesamtstädtische verlieren. Unser Auftrag ist es, die Stadt zu entwickeln und wir geben unser Bestes, möglichst transparent darüber im Gespräch zu bleiben, wie wir das tun und welche langfristigen Auswirkungen es auf die jeweiligen Nachbarschaften hat. Häufig sind es einfach Ängste der Bürgerinnen und Bürger, die wir jedoch ernst nehmen müssen. Man darf aber nicht aus den Augen verlieren, dass wir im Rahmen der Masterplanung einen breitangelegten Beteiligungsprozess mit insgesamt mehr als 3.000 Mitwirkenden hatten. Hier haben Bürgerinnen und Bürger sehr aktiv mitgearbeitet und dabei sind deren Ideen und Hinweise konkret eingeflossen: ein neues Schwimmbad entsteht beispielsweise nur auf Bürgerwunsch.

In Oberbillwerder ist es die Angst vor dem Regenwassermanagement, in Neugraben-Fischbek hingegen ist es die Angst, dass es durch neue Bewohnerinnen und Bewohner zu einem weiteren Mangel an KiTa-Plätzen kommt. Unsere Aufgabe ist es, die Planung verständlich zu erläutern und dann eben auch darüber aufzuklären, dass mit einer neuen Entwicklung auch neue Infrastruktur einhergeht, die Entlastung für einen ganzen Stadtteil schafft. Uns ist es wichtig, einfach regelmäßig im Gespräch zu bleiben. Dabei lässt sich schon viel klären und einige Ängste nehmen.

Schauen wir noch einmal nach Oberbillwerder. Was ist die besondere Herausforderung beim Planen vom Reißbrett in diesem Maßstab?

Oberbillwerder ist natürlich schon allein aufgrund der Größe von 124 ha eine enorme Herausforderung. Das ist keine Siedlungsarrondierung oder eine weitere Quartiersentwicklung, sondern ein ganz neuer Stadtteil, der in Hamburg entsteht. Hinzu kommt, dass es sich hier um eine Stadtteilentwicklung am Stadtrand handelt, die aber glücklicherweise schon jetzt über einen direkten S-Bahn Anschluss verfügt. Aber es bleibt eine anspruchsvolle Entwicklung auf heute noch landwirtschaftlich genutzten Flächen. Vor dem Hintergrund, dass Hamburg entlang der Ausfallstraßen und Verkehrsachsen verdichten und die Zwischenräume zum Zwecke der Be- und Entlüftung der Stadt frei lassen möchte, ist die Entwicklung an dieser Stelle schlüssig. Dennoch ist der Nachhaltigkeitsanspruch den es zu erfüllen gilt sehr hoch, wenn es um die Bebauung einer bis dato noch grünen Flächen geht. Eine weitere Herausforderung ist die Tatsache, dass wir mit Oberbillwerder keine reine Wohnsiedlung, sondern einen vitalen urbanen Stadtteil mit neuen Arbeitsplatzen und einer lebendigen Nachbarschaft entwickeln wollen. Am äußeren Rand der Stadt stellt das durchaus eine gewisse Herausforderung dar. Und zu guter Letzt sehen wir uns aufgrund der Komplexität dieser Planung auch mit vielen Vorurteilen konfrontiert. Die Angst vor einer weiteren, monotonen Großwohnsiedlung, wie sie überall in der Bundesrepublik anzutreffen sind, ist groß. Wir machen dabei aber auch deutlich, dass Oberbillwerder eine gewisse Dichte braucht, um Lebendigkeit entstehen zu lassen und um den Flächenverbrauch klein zu halten. Ich denke mit dem vorliegenden Masterplan von ADEPT und Karres+Brands kann uns das gemeinsam mit allen Verantwortlichen wirklich gelingen.

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Die Projekte, die Sie als IBA Hamburg GmbH realisieren haben eins gemeinsam: Sie setzen u. a. auch auf eine soziale Mischung – sprechen Jung & Alt gleichermaßen an. Wieso ist das in jeder der Lagen, die Sie bespielen derart wichtig?

Ein Quartier muss doch im Grunde genommen für jede Lebensphase, jedes Portemonnaie und jeden gesellschaftlichen Hintergrund Räume bieten, die zum Wohnen und zum Verweilen einladen. Wenn wir dann noch das Thema der Mehrgenerationen-Fähigkeit berücksichtigen, haben wir stabile und resiliente Strukturen für die Zukunft geschaffen. Dabei geht es gar nicht darum, ein klassisches Mehrgenerationen-Wohnprojekt zu planen, aber wir nehmen eben deutlich war, dass Jung und Alt sich wieder stärker zueinander orientieren. Großeltern sehen sich zunehmend in räumlicher Nähe der Kinder und Enkelkinder. Junge Paare binden die Großeltern wieder verstärkt in die Betreuung ein, damit beide Elternteile berufstätig sein können. Aus diesem Grund ist es einfach zukunftsweisend, dass wir bei der Realisierung von familienorientiertem Wohnen auch immer altengerechtes Wohnen mitdenken. Das ist beispielsweise auch ein Wunsch aus der Bevölkerung des Nachbarstadtteils Allermöhe, der aktuell zu wenig Angebote für Senioren und auch Pflegebedürftige hat.

Ist innerhalb der IBA Projektgebiete ein roter Faden zu erkennen? Sozusagen eine Handschrift – ein wiedererkennbares IBA-Konzept, nach dem entwickelt wurde?

Über alle IBA-Gebiete hinweg lassen sich die Vorteile einer ganzheitlichen Quartiersentwicklung aus einer Hand ablesen, da weniger Reibungsverluste entstehen und über alle Ressorts einheitliche Qualitätsstandards erreicht werden. Prägendstes Merkmal ist sicherlich die Vielfalt hinsichtlich der Nutzungsangebote und der sozialen Durchmischung, die wir stark über den Grundstücksverkauf regulieren. Hinsichtlich Städtebau und Freiraumplanung sind unsere Projekte jedoch durchaus vollkommen unterschiedlich. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass wir die äußere Gestaltung immer aus dem jeweiligen Ort heraus entwickeln. Wilhelmburg ist dahingehend zum Beispiel etwas ganz anderes als Oberbillwerder oder Neugraben-Fischbek. Unsere Entwicklung in Neugraben-Fischbek liegt zwischen zwei Naturschutzgebieten: der Fischbeker Heide und dem Vogelschutzgebiet. Und diese örtlichen Gegebenheiten haben wir entsprechend auch bei der Entwicklung des Quartiers zum Thema gemacht. So bieten wir den Bewohnerinnen und Bewohnern beispielsweise Schulungen dazu an, wie sie ihre Gärten naturnah anlegen können, damit Insekten und Vögel dort Futter finden können. Wir integrieren Storchennester in die Planung, statten Fassaden mit Vogelbrutstellen aus. In Wilhelmsburg gehen wir indessen völlig anders vor, was dann auch städtebaulich ablesbar ist. Hier dominieren beispielsweise die Mehrfa- milienhäuser. In anderen Entwicklungen, wie in Oberbillwerder, versuchen wir hingegen möglichst alle Gebäudetypologien zu realisieren. Grundsätzlich gilt immer: alles, was wir neu planen, muss sich schlüssig in die bestehende Umgebung einfügen.

Sie verantworten als IBA sowohl die Planung, die Entwicklung, Vermarktung und Realisierung ganzer Quartiere. Wieso ist es hilfreich, diese unterschiedlichen Rollen aus einem Hause zu leisten und nicht auszulagern? Sie agieren ja sozusagen als Multikoordinator!

Ja, unsere Rolle ist es, alles ganzheitlich im Blick zu behalten und die Fäden zusammenzuführen, wo sie manchmal auseinanderlaufen. Im Grunde genommen hat der Hamburger Senat diese Tätigkeiten ja an uns übertragen. In den Fachbehörden und den Bezirksämtern verbleiben nur die hoheitlichen Aufgaben. Stadtplanung ist unglaublich komplex und erfordert einen umfassenden Blick bei stetigen Abwägungsprozessen. Aus jedem Fachressort kommen Forderungen oder auch Grenzen, die es gilt in Einklang miteinander zu bringen. Hier wird unsere sonst unsichtbare Handschrift erkennbar, indem wir mit verwaltungsinternen Steuerungsrunden und Gremien lösungsorientiert agieren und Prozesse so manchmal beschleunigen können. Wir stehen zudem im regelmäßigen Austausch mit allen Akteuren der Stadtentwicklung von Politik, Investoren über Vereine und Verbände bis zu Bürgerinitiativen und kennen deren Belange. Das läuft bei uns gut, da wir bei der IBA Hamburg GmbH über unterschiedliche Fachabteilungen verfügen, die selber im ständigen Austausch miteinander stehen, um allen Themen gerecht zu werden. Da wir zusätzlich auch die wirtschaftliche Verantwortung über die gesamten Entwicklungen tragen, geht uns auch dafür der Blick nicht verloren.

© IBA Hamburg GmbH / ADEPT mit Karres + Brands

Sie sagten einmal, dass Sie sich mehr Mut wünschen, Stadt auch einmal anders zu denken. Wie genau definieren Sie dieses „anders“?

Ich wünsche mir, dass Planung nicht immer nach alt bewährten Pfaden erfolgt, sondern offener für Experimente und Chancen wird. Natürlich muss das Rad nicht immer neu erfunden werden, aber wir sollten uns mit den neuen Herausforderungen, die uns gestellt werden, entsprechend auseinandersetzen. Ich bin beispielsweise davon überzeugt, dass das Erbbaurecht, ein Thema das auch sehr angstbehaftet ist, eine sehr große Chance darstellt. Hier fordere ich mehr Wagnis. Mehr Mut wünsche ich mir aber auch mit Blick auf den ruhenden Verkehr. Bewegen wir uns heute durch unsere Städte, so sehen wir links und rechts vor allem parkende Autos, die mitunter viele Tage lang nicht bewegt werden. In Oberbillwerder wollen wir den Fokus darauf legen, den Straßenraum wieder zu Lebensraum zu machen, wo man Raum, hat und sich sicher fühlt. Dafür nehmen wir die parkenden Autos aus den Straßenräumen heraus und stapeln sie in sogenannten Mobility Hubs: eine konsequente Neuausrichtung, die es in dieser Form noch nirgendwo gibt. Ich plädiere auch dafür, Regelwerke hier und da gewissen Anpassungen zu unterziehen und nicht immer nur in Grenzen zu denken. So begrüße ich es auch sehr, dass Straßen temporär gesperrt werden, um aufzuzeigen, was in diesen Räumen für ungeahnte Möglichkeiten stecken. Ich wünsche mir, dass wir unseren Blick mutiger auf die Flächenpotenziale richten, die vor uns liegen. Denn nur so wird es uns zukünftig gelingen, die Menschen in Begegnungsräume zu locken. Davon lebt doch die Stadt!

Vielen Dank für den netten Austausch.

 


KAREN PEIN

studierte Stadtplanung an der Technischen Universität Hamburg-Harburg und Immobilienökonomie an der Akademie der Immobilienwirtschaft Hamburg. Die gebürtige Hamburgerin war stellvertretende Leiterin der Arbeitsgruppe „Stadtumbau Ost“ im Stadtplanungsamt Magdeburg, als Mitarbeiterin für die Umsetzung von EU-Projekten für die GEWOBA Bremen sowie in der Immobilienanlageberatung der Berenberg Private Capital GmbH tätig. 2006 kam sie bereits in der Gründungsphase als Projektkoordinatorin zur Internationalen Bauausstellung Hamburg. Im Ausstellungsjahr 2013 wurde ihr die Prokura übertragen. Seit 2015 ist sie Geschäftsführerin der IBA Hamburg GmbH.


Mehr zum Mobilitätskonzept von Oberbillwerder findet ihr hier.

Außerdem veranstaltet die IBA Hamburg GmbH am 29. April die digitale Fachtagung: Mobility Hubs – Hybride Stadtbausteine der Zukunft.

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