DESIGN.LAB ENTWIRFT NEUES STADTQUARTIER FÜR DÜSSELDORF

2019 gründete sich das design.lab als Kreativfabrik für die architektonischen Fragen unserer Zeit. Doch auch vor gesellschaftspolitischen Fragen schrecken die jungen Düsseldorfer nicht zurück. Etwa wie die urbane Verdichtung anstelle der Suburbanisierung funktionieren kann oder gar wie städtebauliche Typologien für die Urbanität des 21. Jahrhunderts aussehen könnten. In Workshops entstehen kreative Impulse für visionäre Ideen zur Stadt der Zukunft.

STADTQUARTIER ERSETZT VERKEHRSSCHNEISE

In der Rhein Ruhr-Metropole zeigen sich die aktuellen Herausforderungen an die Stadtgestaltung wie durch ein Brennglas. Umso ungewöhnlicher erscheint der Vorschlag, 5.000 Wohnungen mitten in der Innenstadt zu errichten. Das Konzept sieht eine grüne Wohnbrücke über der Nord-Süd Bahntrasse vor, die als städtebauliche Naht funktionieren würde. Dadurch würden Stadtteile zusammengerückt, Qualitäten geschaffen und eine Durchwegung erlebbar gemacht, finden die Kreativen des design.lab.

MIXED-USE STATT MONONUTZUNG

Ganz im Sinne des Flächenrecyclings verwandelt das design.lab im Entwurf eine eindimensional genutzte Fläche in eine „Multichance für städtisches Leben“: viel Grün, Raum für Erholung, mehr Identität, Wohnraum und ein innovatives Verkehrskonzept. Im Düsseldorfer Stadtzentrum entstünde so ein lebendiges Stadtquartier mit hoher Nutzungsqualität.

 

 

OLYMPIA ALS IMPULS

Im Falle einer Bewerbung für Olympia 2032 wäre dringend neuer Wohnraum in Düsseldorf nötig. Möglicherweise ließe sich im Zuge der design.lab-Vision ein olympisches Dorf mitten in der Innenstadt realisieren, träumen die Architekten. Die zentrale Lage, die verkehrliche Anbindung, Kultur und Sport sowie die mögliche Nachnutzung – vieles würde dafür sprechen.

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© design.lab // Anton Kolev, form tool

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